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Fachwerk: Kunst und Wohnkultur

Revolutionäres Loft-Konzept

1. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Wohnen im Würfel Views: 2275 Hausideen

Wohnen im Würfel

„Ist das schräg!“, reagierte die Nachbarschaft des kleinen Ortes in Nordrhein-Westfalen, als das Erweiterungsvorhaben des Wohnhauses der Familie Greshake im deutschen Beckum Gestalt annahm. Und da lagen sie richtig!

Der Zubau nimmt die Grundzüge des Altbaus mit Firsthöhe und die Dachneigung des bestehenden Satteldaches auf und sorgt mit einer "wegkippenden" Wand im Erdgeschoss für einen spektakulären Perspektivenwechsel. Architekt Bernd Grüttner entwarf für ihr 15 Jahre altes Wohnhaus einen Anbau, der Wohn- und Schlafraum erweitert und die Optik im wahrsten Sinn des Wortes "auf den Kopf stellt". Bild: Prefa/Croce

Der Zubau nimmt die Grundzüge des Altbaus mit Firsthöhe und die Dachneigung des bestehenden Satteldaches auf und sorgt mit einer „wegkippenden“ Wand im Erdgeschoss für einen spektakulären Perspektivenwechsel. Architekt Bernd Grüttner entwarf für ihr 15 Jahre altes Wohnhaus einen Anbau, der Wohn- und Schlafraum erweitert und die Optik im wahrsten Sinn des Wortes „auf den Kopf stellt“. Bild: Prefa/Croce


Den konservativen, klassischen Einfamilienhaus-Würfel motzt jetzt ein puristisch, moderner Anbau in Form eines gekanteten Kubus trendig auf und setzt in der gutbürgerlichen Nachbarschaft der 37.000 Einwohner Gemeinde einen stylischen Akzent. Blickfang ist die metallisch glänzende Außenhaut des Zubaus. Die Prefa-Verbundplatte mit ihrer glänzenden, bronzefarbenen Oberfläche gibt dem „Familienzuwachs“ kristalline Form und steigert die funktionelle Wohnraumerweiterung zum edlen, optischen Highlight.

Was tun, wenn sich die Wohnbedürfnisse über den ursprünglichen Grundriss hinaus entwickeln? Die Familie Greshake aus Beckum im Münsterland entschied sich für eine ungewöhnliche Lösung. Sie wechselte nicht die Immobilie, sondern die Perspektive. Architekt Bernd Grüttner entwarf für ihr 15 Jahre altes Wohnhaus einen Anbau, der Wohn- und Schlafraum erweitert und die Optik im wahrsten Sinn des Wortes „auf den Kopf stellt“.

Als perfekt geeignet für die ungewöhnliche Architekten-Vision erwies sich die Aluminium Verbundplatte auch im Frontbereich des Anbaus. Um den Überhang zu ummanteln, wurde die 4mm dicke Platte auf der Rückseite eingefräst und konnte so an beliebiger Stelle umgeknickt werden. Bild: Prefa/Croce

Als perfekt geeignet für die ungewöhnliche Architekten-Vision erwies sich die Aluminium Verbundplatte auch im Frontbereich des Anbaus. Um den Überhang zu ummanteln, wurde die 4mm dicke Platte auf der Rückseite eingefräst und konnte so an beliebiger Stelle umgeknickt werden. Bild: Prefa/Croce

Schräge Lösungen für konventionelle Substanz

Der neue, eigenständige Baukörper, der an das bestehende Haus angedockt wurde, hat die Form eines gekanteten, auf den Kopf gestellten Kubus. Er nimmt die Grundbezüge des Altbaus mit Firsthöhe und die Dachneigung des bestehenden Satteldaches auf und sorgt mit einer „wegkippenden“ Wand im Erdgeschoss für einen spektakulären Perspektivenwechsel.

Der „Prefa-Kristall“ leuchtet ein

Funktionalität muss nicht fad sein. Klare, aktuelle Optik signalisiert Bernd Grüttner bei der Fassadengestaltung mit der Prefa Aluminium Verbundplatte. Die Ummantelung mit dem leuchtenden Bronzeton der Verbundplatte schafft nicht nur ein spannendes ästhetisches Moment. Das Material ist auch bestens geeignet für einen Entwurf, bei dem es keinen Dachüberstand an den Übergängen zur Fassade gibt. Dach und Wand sind „wie aus einem Guss“, durch die gleiche Fugenteilung wird die Klarheit noch gesteigert und lässt den Neubau zu einer einleuchtenden Lösung für eine interessante Herausforderung werden.

Kristall als Top-Erweiterung und Blickfang des klassischen Einfamilienhaus-Würfels. Bild: Prefa/Croce

Kristall als Top-Erweiterung und Blickfang des klassischen Einfamilienhaus-Würfels. Bild: Prefa/Croce

Herausforderung bringt neue Lösungen

Leibungen, Stürze und Fensterbänke aus der Fassade konnten so in einem Stück gebaut werden – und zwar ohne Fuge. Hier zeigten sich Material wie Handwerker und Architekt flexibel: Für die konstruktiven Details an der Traufe, also dort, wo die schräge Wand in das Dach übergeht, gab es kein Standardteil. Also wurde es gemeinsam planerisch entwickelt und vor Ort noch einmal überarbeitet. So wurde nicht nur bei Haus und Anbau aus Bestehendem etwas Neues gemacht – auch beim Material selbst entstanden aus kniffligen Herausforderungen formschöne Lösungen. Ganz im Sinn des Architekten Bernd Grüttner: „Bei uns Architekten lacht das Herz, wenn wir etwas Neues, Gutes sehen.“

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