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15. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Nisthilfe für Wildbienen Views: 1436 Gartenideen

Nisthilfe für Wildbienen

Als elementarer Bestandteil der Natur sind Wildbienen unverzichtbar. Allerdings sind sie stark gefährdet. Mit einer Nisthilfe kann jeder Gartenbesitzer helfen.

Nisthilfen für Wildbienen lassen sich kinderleicht selbst anfertigen. Dazu werden Brutröhren mit einem Durchmesser zwischen 4 und 8 mm und einer Tiefe von 4 bis 8 cm in abgelagertes Holz gebohrt. Anschließend die Nisthilfe an einem trockenen, sonnigen Ort aufstellen und schon bald werden die Wildbienen einziehen. Bild: tdx/Simone Andress

Nisthilfen für Wildbienen lassen sich kinderleicht selbst anfertigen. Dazu werden Brutröhren mit einem Durchmesser zwischen 4 und 8 mm und einer Tiefe von 4 bis 8 cm in abgelagertes Holz gebohrt. Anschließend die Nisthilfe an einem trockenen, sonnigen Ort aufstellen und schon bald werden die Wildbienen einziehen. Bild: tdx/Simone Andress


Bienenstich, Bienenwachs, Honig und Biene Maja: Die Honigbiene kennt jedes Kind und jeder mag ihren süßen, goldenen Honig – ob auf dem Sonntagsbrötchen oder im Tee. Aber in Deutschland leben auch über 560 verschiedene Wildbienenarten. Als Blütenbestäuber haben Sie einen riesigen Wert für den Menschen und die Natur. Von den Wildbienenarten in Deutschland steht allerdings über die Hälfte auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Dabei brauchen Wildbienen eigentlich nicht viel: ein ausreichendes Blütenpflanzenangebot mit Pollen und Nektar zum Fressen und für die Larvenaufzucht, aber vor allem geeignete Nistmöglichkeiten. Mit Nisthilfen können Garten- und Balkonbesitzer den Bienen helfen und zugleich Spaß an der Natur haben. Ganz besonders wichtig: Kaum eine Wildbiene sticht, sodass ein Wildbienenhaus also keine Gefahr mit sich bringt.

Wer eine Nisthilfe aufstellen möchte, kann diese im Gartenfachhandel erwerben. Unbedingt verzichten sollte man auf fertige Nisthilfen mit Glaseinsätzen, wodurch man die Nistaktivitäten der Bienen beobachten kann. Glas als luftundurchlässiges Material kann so schnell zu Pilzbefall bei der Bienenbrut führen. Kostengünstiger und für die Bienen gesünder ist es da, selbst eine Nisthilfe zu bauen. Dabei gilt es einige Aspekte zu beachten. An erster Stelle steht die Materialwahl. Optimal ist abgelagertes Holz und Strangfalzziegel, in das Kanäle gebohrt werden. Der Bohrlochdurchmesser sollte drei bis acht Millimeter betragen. Die Nisthilfe wird dann an einem möglichst sonnigen, regen- und windgeschützten Standort fest angebracht. Zur Abwehr von Vögeln kann man Nisthilfen mit einem Drahtgeflecht oder Netz schützen. Deren Maschenweite ermöglicht den Wildbienen das problemlose Durchfliegen und hält Vögel fern.

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