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Mit Breiten von bis zu zwölf Metern gewähren Dachschiebefenster einen Panoramablick, der seinesgleichen sucht. Durch viel Tageslicht und einen ungetrübten Blick in den Himmel entsteht auch im Innenraum ein nahezu einzigartiges Wohngefühl. Bild: tdx/Sunshine Wintergarten

Luft und Licht fürs Dachgeschoss

Schön ist was einem selbst gefällt. Doch nicht immer trifft der eigene Geschmack ins schwarze. Ein Einrichtungsprofi kann dabei helfen, die schlimmsten Einrichtungssünden zu vermeiden. Bild: fotolia

Erste Hilfe vom Raumausstatter

3. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Wohin mit dem Müll? Views: 479 Ratgeber

Wohin mit dem Müll?

Dass Abfälle getrennt werden ist in vielen Haushalten selbstverständlich und auf den ersten Blick erscheint dies auch nicht als große Herausforderung. Doch kommen Taschentücher in den Papier- oder Restmüll und was passiert mit abgelaufenen Medikamenten?

Das Pfeil-Symbol weist auf recycelbaren Kunststoffmüll hin und erleichtert so die Trennung von nicht wiederverwertbarem Abfall. Bild: tdx/Allianz pro Nachhaltigkeit/Fotolia

Das Pfeil-Symbol weist auf recycelbaren Kunststoffmüll hin und erleichtert so die Trennung von nicht wiederverwertbarem Abfall. Bild: tdx/Allianz pro Nachhaltigkeit/Fotolia


Grüner Punkt, Gelbe Tonne und Altglascontainer für weißes, braunes und grünes Glas – die Entsorgung des Hausmülls ist bunt und der Durchblick im Farbendschungel kann schnell verloren gehen. Von leeren Flaschen über alte Batterien bis hin zu Restmüll und Altpapier, jährlich fallen rund 600 Kilogramm Abfall pro Person in Deutschland an – und die wollen sorgsam getrennt sein. Doch wo gehört was hin? Und was darf auf gar keinen Fall miteinander weggeworfen werden? Die Allianz pro Nachhaltigkeit klärt über verbreitete Trennirrtümer auf.

Nicht alles, was wie Papier aussieht, gehört auch in die Altpapiertonne. Beschichtete Papiere, beispielsweise Fotos, gehören in den Restmüll während Pappverpackungen mit Plastikanteil und auch Tetra Paks mit den Kunststoffen entsorgt werden. Verschmutztes Papier in Form von gebrauchten Haushalts- und Taschentüchern oder Servierten ist auch nicht als Altpapier recycelbar, sondern zählt zum Restmüll. In diesen gehören auch gekochte Essensreste, die oft fälschlicherweise im Biomüll landen, obwohl sie nicht kompostierbar sind.

Die Müllberge wachsen. Bild: fotolia

Die Müllberge wachsen. Bild: fotolia

Bei der Entsorgung von Altglas im Container ist darauf zu achten, dass die Flaschen farbenrein – also getrennt nach weißem, braunem und grünem Glas – in die Behälter geworfen werden. Doch gibt es mittlerweile auch andersfarbiges Glas. Das gehört zu grünem Glas, denn im Gegensatz zu Weißglas verträgt grünes beim Recycling einen geringen Anteil an Fehlfarben. Entgegen dem gemeinen Glauben, ist es mittlerweile kein Problem mehr, wenn Verbraucher die Deckel auf den Gläsern lassen. Obwohl Verschlüsse grundsätzlich in den Gelben Sack gehören, können moderne Sortieranlagen sie mittlerweile automatisch vom Glas trennen – egal ob sie aus Aluminium, Kunststoff, Weißblech oder Kork sind. Tabu für Altglascontainer sind dagegen Keramik- oder Tonscherben, Glühbirnen, Fensterglas, Spiegel und auch Trinkgläser. Sie haben einen anderen Schmelzpunkt als zum Beispiel Getränkeflaschen oder Marmeladengläser und gehören in die Allzweckwaffe Restmüll.

Seit 2009 ist es auch erlaubt, Medikamente im Hausmüll zu entsorgen. Allerdings sollten weder flüssige noch pulverförmige Medikamentenrest oder Tabletten im Abflussrohr der Toilette oder des Spülbeckens landen. Kläranlagen können die Inhaltsstoffe oft nicht komplett filtern und so gelangen die Medikamentenreste in Seen, Flüsse oder ins Grundwasser und so schließlich im schlechtesten Falle auch ins Trinkwasser. Der früher übliche Weg, Altmedikamente zum Wertstoffhof oder in die Apotheke zurückzubringen, ist jedoch weiterhin möglich.

Durchblick im Farbendschungel: Die Mülltrennung scheint durch die farbliche Markierung der Tonnen einfach und logisch, birgt aber ihre Tücken. Bild: tdx/Allianz pro Nachhaltigkeit/Fotolia

Durchblick im Farbendschungel: Die Mülltrennung scheint durch die farbliche Markierung der Tonnen einfach und logisch, birgt aber ihre Tücken. Bild: tdx/Allianz pro Nachhaltigkeit/Fotolia

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