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Bauherren sollten bei der Küchenplanung das sogenannte „Arbeitsdreieck“ berücksichtigen. Die Bereiche Kühlen, Vorbereiten und Spülen bilden die drei essentiellen Arbeitszonen in der Küche und sollten hinsichtlich Größe und Position auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein. Bild: tdx/Küchen Quelle

Küche richtig planen

Damit man sich im eigenen Schlafzimmer wohlfühlt, ist eine angenehme Atmosphäre unerlässlich. Mit dem Zusammenspiel aus sanftem Rosa und einer floralen Tapete in Braun und Rosa gelingt das. Bild: tdx/A.S. Création Tapeten AG

Wandgestaltung mit Farben und Tapeten

16. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Richtig Lüften in Herbst und Winter Views: 1398 Ratgeber

Richtig Lüften in Herbst und Winter

Feuchte Wände, Schimmelbildung, stickige Luft: Ohne regelmäßiges und richtiges Lüften kann sich das Raumklima schnell von „angenehm“ zu „ungesund“ wandeln. Gerade in der kalten Jahreszeit kann viel falsch gemacht werden.

Regelmäßiges und richtiges Lüften schafft ein angenehmes Raumklima. Zusätzlich sinkt dadurch das Risiko von Schimmelbildung. Bild: tdx/homesolute.com/Fotolia

Regelmäßiges und richtiges Lüften schafft ein angenehmes Raumklima. Zusätzlich sinkt dadurch das Risiko von Schimmelbildung. Bild: tdx/homesolute.com/Fotolia


Die Energieeinsparverordnung hat viele Haus- und Wohnungsbesitzer dazu animiert, ihre alten Fenster gegen neue, wärmedämmende Modelle zu tauschen. Aus energetischer Sicht ist dies ein vorbildliches Verhalten. Allerdings unterschätzen Viele die damit verbundenen Auswirkungen auf das Lüftverhalten. Die wärmegedämmten, dichten Fenster lassen keinen ungeplanten Luftaustausch mehr zu. Die Folge: Es muss häufiger und regelmäßiger gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu reduzieren. Damit Heizkosten gespart und gleichzeitig das Raumklima verbessert werden kann, ist ein Austausch der Fenster und ein geregeltes Lüftverhalten das A und O.

Stoßlüften anstatt gekipptes Fenster

Absolutes Tabu ist das dauerhafte Kippen der Fenster. Denn dabei kann der komplette Luftaustausch eines Raumes bis zu zwei Stunden dauern. Im Winter geht außerdem viel Heizluft ungenutzt verloren. Im Vergleich: Bei Stoß- beziehungsweise Querlüften dauert es gerade einmal zwei bis fünf Minuten. Dafür wird die Heizung abgeschaltet und alle Türen und Fenster der Wohnung geöffnet. Es entsteht ein sogenannter „Durchzug“, der den Luftaustausch beschleunigt und in kürzester Zeit für Frischluft sorgt. Grundsätzlich gilt: Die Häufigkeit des Lüftens steigt mit der im Raum verbrachten Zeit und der Anzahl der Personen. Besprechungsräume oder das Wohnzimmer sollten aus diesem Grund am besten stündlich gelüftet werden. Auch in Bad und Küche entsteht durch Duschen und Kochen übermäßig viel Wasserdampf, der bei unzureichender Lüftung Schimmel verursachen kann.

Dass ein Wohnraum unzureichend gelüftet wird, erkennt man nicht nur an der sogenannten „stehenden Luft“. Auch Kondensat am Fenster deutet darauf hin. Bildquelle: tdx/homesolute.com/Fotolia

Dass ein Wohnraum unzureichend gelüftet wird, erkennt man nicht nur an der sogenannten „stehenden Luft“. Auch Kondensat am Fenster deutet darauf hin. Bildquelle: tdx/homesolute.com/Fotolia

Moderne Technik sorgt für hohen Komfort

Wem für regelmäßiges, manuelles Lüften die Zeit fehlt, für den bieten moderne Haustechnik-Systeme Lösungen. Heizung, Rollläden und das Öffnen der Fenster kann automatisch gesteuert werden. Ansonsten empfehlen sich Abluftventilatoren oder im Fensterrahmen integrierte mechanische Lüfter, die ebenfalls für Frischluft sorgen. So kann regelmäßig gelüftet werden, die Wände bleiben trocken und das Raumklima behaglich.

Mehr Informationen gibt es unter www.homesolute.com.

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