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Mit Eigenleistung beim Hausbau sparen

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4. May 2018 Comments Off on Im Garten kompostieren Views: 614 Ratgeber

Im Garten kompostieren

Ein Komposthaufen hat viele Vorteile, zum einen erzeugt man seinen eigenen Dünger für den Garten, zum anderen spart man viel Geld, das man sonst für die Entsorgung der Grünabfälle zahlen muss. Doch beim richtigen Kompostieren sind ein paar Dinge zu beachten.

Der eigene Komposthaufen lohnt sich und ist nachhaltig. Bild: fotolia

Der eigene Komposthaufen lohnt sich und ist nachhaltig. Bild: fotolia


Warum macht das Kompostieren Sinn?

Nichts ist besser als im Garten mit einem natürlichen Dünger zu arbeiten. Gerade bei Gemüse und Obst sollte man bedenken, dass alle Stoffe die man den Pflanzen zufügt, in den Früchten erhalten bleiben. Diese werden dann auch vom Menschen verzehrt. Ein gesunder natürlicher Dünger ist daher viel gesünder. Aber auch die finanzielle Seite ist nicht zu verachten. Mit kompostieren kann man Geld sparen. Die Entsorgung der Grünabfälle kann in einigen Städten und Gemeinden sehr viel Geld kosten, das man mit dem eigenen Komposthaufen einsparen kann.

Welche Dinge muss man beim Kompostieren bedenken?

Der Komposthaufen ist leicht anzulegen und bereitet nicht viele Schwierigkeiten. Einzig auf den Standort sollte man achten. Eine windgeschützte Stelle die etwas im Schatten liegt, bildet den idealen Platz für den Komposthaufen. Hier finden die Mikroorganismen, die für die Kompostierung der Pflanzenreste verantwortlich sind, die idealen Bedingungen vor. Ein Komposthaufen ist nicht unbedingt ein schöner Anblick, deshalb sollte man eine Stelle im Garten wählen, die ein wenig versteckt ist.

Wie baut man einen Komposthaufen?

Für den Komposthaufen eignet sich ein Holzgerüst oder ein Drahtkorb. Möchte man ein Holzgerüst für den Komposthaufen nutzen, so ist unbedingt darauf zu achten, dass man die Seitenwände nicht verschließt. Zwischen den einzelnen Latten muss genügend Platz gelassen werden, damit die Luft zirkulieren kann. Der Boden muss offen sein, damit die Mikroorganismen aus dem Erdreich in den Komposthaufen eindringen können. Bei einem Drahtkorb muss man sich um die Luftzirkulation keine Gedanken machen. Hier gilt allerdings auch der Boden muss offen sein.

Wie darf der Komposthaufen gefüllt werden?

Grundsätzlich dürfen alle Gartenabfälle auf dem Komposthaufen gebracht werden. Baumschnitte, Heckenschnitte, Rasen und Laub können hier untergebracht werden. Allerdings sollte man einiges dabei beachten.

Baumschnitte, also Zweige und Äste sollten möglichst klein geschnitten werden, bevor man sie auf den Kompost gibt. Damit der Zersetzungsprozess nicht zu lange dauert. Geschnittenes Gras sollte möglichst gut abgetrocknet sein, damit keine Feuchtigkeit in den Komposthaufen dringt. Bei der Entsorgung der Küchenabfälle dürfen auf keinen Fall Fleisch oder Fischreste auf den Kompost geworfen werden. Diese Abfälle faulen und fördern eine Madenbildung, außerdem locken sie Mäuse und Ratten an. Pflanzliche Küchenabfälle dürfen auf den Komposthaufen.

Wie lange dauert es bis man den Komposthaufen einsetzen kann?

Die Dauer der Kompostierung ist davon abhängig wie groß der Komposthaufen ist. In der Regel dauert es ca. 6 bis 9 Monate, bis man den ersten Kompost zur Düngung im Garten einsetzen kann. Eine künstliche Beschleunigung ist durch den Einsatz von Komposttiermitteln möglich. Es ist aber auch hilfreich den Komposthaufen nach einigen Monaten umzuschichten.

Wann ist der Komposthaufen reif?

Reifen Kompost erkennt man an seiner Konsistenz, ist er krümelig und sieht wie Erde aus, dann ist er für die Düngung der Beete im Garten bereit. Beim Abtragen des Komposthaufens ist es förderlich den Kompost durch ein großes Sieb zu geben. So können Stücke die noch zu groß sind herausgesucht werden. Diese gibt man einfach wieder auf den Komposthaufen zurück, damit sie sich weiter zersetzen können.

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