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5 Tipps zum Gewächshaus

22. May 2018 Comments Off on 9 Tipps zum Rasenmähen Views: 633 Ratgeber

9 Tipps zum Rasenmähen

Damit der Rasen schön dicht und grün bleibt, ist neben Wässern, Düngen und Belüften auch das Rasenmähen wichtig. Dass man dabei viele Fehler machen kann, hat wohl jeder Gartenbesitzer schon einmal erlebt. Richtiges Rasenmähen ist aber gar nicht so schwierig, wenn einige Punkte beachtet werden.

Rasenmähen ist eigentlich keine Kunst, dennoch sind ein paar Regeln zu beachten. Bild: fotolia

Rasenmähen ist eigentlich keine Kunst, dennoch sind ein paar Regeln zu beachten. Bild: fotolia


Wie oft mähen?

Der erste Schnitt erfolgt im Frühjahr, wenn das Gras sieben bis acht Zentimeter hoch steht. Danach entscheidet in erster Linie das Wetter über die Häufigkeit des Rasenmähens. Ferner gibt es schnell wachsende Rasenmischungen wie den „Berliner Tiergarten“ und Sorten höherer Qualität, die langsamer wachsen. Die Unterschiede im Wachstum können durchaus einen Zentimeter wöchentlich betragen. In den Sommermonaten ist der Rasenschnitt etwa einmal wöchentlich fällig. Im Frühsommer wächst das Gras besonders schnell. Bei günstigen Wetterbedingungen ist dann zweimal wöchentlich Mähen angesagt. Ohnehin stärkt häufiges Mähen den Rasen: Die Graspflanzen wachsen kräftiger und verdichten sich – Unkraut, Moos und Klee haben weniger Chancen, sich durchzusetzen. Bei zunehmender Kälte im Herbst verlangsamt sich das Wachstum des Rasens, sodass die Mähintervalle länger werden. Wenn der erste Frost kommt, stellt das Gras das Wachstum ein. Dann hat auch der Rasenmäher Pause bis zum nächsten Frühjahr.

Die ideale Schnitthöhe

Zu Beginn der Mähsaison beträgt die richtige Schnitthöhe bei einem normalen Gebrauchs- oder Spielrasen fünf Zentimeter. Das Gras kann sich dann gut entwickeln. Nach vier bis sechs Wochen stellt man die Höhe auf rund vier Zentimeter ein. Bei anhaltender Trockenheit darf das Gras etwas höher stehenbleiben, da es so die Feuchtigkeit länger halten kann. Rasenflächen in schattigen Lagen gedeihen besser bei fünf als vier Zentimetern Länge: Höhere Grashalme nehmen das Sonnenlicht besser auf. Auch in den Herbstmonaten, wenn die Sonne an Intensität verliert, sind fünf Zentimeter die optimale Länge. Unter zwei Zentimetern kann sich das Gras nicht mehr richtig entwickeln: Freigelegte Wurzeln kümmern oder sterben ab und die kurzen Halme verbrennen in der Sonne. Zudem bildet sich an abgestorbenen Kahlstellen schnell Unkraut. Ein weiterer Nachteil: Ein derart kurzer Rasen benötigt viel mehr Wasser, um nicht zu vertrocknen.Zu langes Gras ist ebenso schädlich für die Entwicklung des Rasens. Die unteren Teile der Halme bekommen nicht genug Licht und Sauerstoff, werden braun und sind anfällig für Pilzkrankheiten. Moose und Wildkräuter gedeihen in diesem Milieu dagegen gut. Wenn das Gras erst einmal so hoch gewachsen ist, lässt es sich nicht einfach auf vier Zentimeter kürzen: In diesem Fall wären nur noch braune Stellen übrig. Es ist am besten, den Rasen dann etappenweise zu kürzen, damit in der Zwischenzeit neue Halme nachwachsen können. Tipp: Die Halme bei jedem Mähen bis zu einem Drittel kürzen, nicht mehr. Das schont die Grasnarbe. Wer die Schnitthöhe auf vier Zentimeter eingestellt hat und spätestens bei einer Rasenhöhe von sechs Zentimetern zum Rasenmäher greift, ist auf der sicheren Seite.

Die Schnitthöhe hat Einfluss auf das Wachstum und die Qualität des Rasens. Bild: fotolia

Die Schnitthöhe hat Einfluss auf das Wachstum und die Qualität des Rasens. Bild: fotolia

Vor dem Mähen Rasen nicht betreten

Niedergetretenes Gras richtet sich so schnell nicht wieder auf. Ein ungleichmäßiger Schnitt ist die Folge. Daher nur die bereits gemähten Flächen betreten.

Schnittgut entfernen

Nur ganz kurze Grasspitzen dürfen auf dem Rasen liegen bleiben. Sie helfen sogar, den Rasen länger feucht zu halten. Sind die Grashalme aber zu lang, bekommt der Rasen darunter nicht mehr genug Licht und Sauerstoff: Er wird braun und stirbt im schlimmsten Fall ab. Langes Schnittgut muss also weg. Ein Fangkorb am Rasenmäher spart Zeit. Die Halme lassen sich indes auch recht schnell mit dem Rechen entfernen. Achtung: Nicht zu heftig reißen, da sonst der Rasen in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer sehr oft mäht, kann die kurzen Grasschnipsel liegen lassen. Dasselbe gilt bei Einsatz eines Mulch-Rasenmähers: Dieser zerkleinert die Halme sehr fein, sodass der Rasen weiterhin genug Sauerstoff bekommt.

Nur an trockenen Tagen mähen

Beim Mähen sollte der Rasen trocken sein. Nasses Gras verklebt und ist anfällig für Pilzinfektionen. Außerdem ist ein gleichmäßiger Schnitt der feuchten Halme kaum möglich. Als Resultat sind die Gräser unterschiedlich lang. Bei durchnässtem Boden sinken die Räder schwerer Rasenmäher ein und schädigen die Wurzeln.

Böschungen richtig mähen

Wer Rasenflächen stets quer zur Böschung mäht, sorgt nicht nur für einen gleichmäßigen Schnitt: Vor allem ist man vor Unfällen durch Überrollen geschützt, wenn sich der Rasenmäher immer auf gleicher Linie befindet.

Schnittbreite des Mähers ausnutzen

Es reicht vollkommen aus, den Rasenmäher etwa eine Radbreite in die vorherige Mähspur zu führen. Zum einen dauert das Rasenmähen mit dieser Technik nicht so lange; außerdem ist das Schnittbild insgesamt gleichmäßig und streifenfrei.

Sonntags besser nicht

Wer auf gute Nachbarschaft Wert legt, greift am Sonntag sowie an Feiertagen nicht zum Rasenmäher. Verständigen genervte Nachbarn die Polizei, droht sogar ein Bußgeld. An Werktagen ist Rasenmähen zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr gestattet. Spezielle Mäher mit dem EU-Umweltzeichen dürfen an Werktagen durchgehend von 7 bis 20 Uhr ihren Dienst verrichten, da sie besonders leise sind.

Damit der Rasenmäher lange funktioniert, ist eine regelmäßige technische Prüfung ratsam. Bild: hausidee.de

Damit der Rasenmäher lange funktioniert, ist eine regelmäßige technische Prüfung ratsam. Bild: hausidee.de

Der richtige Rasenmäher

Bei Rasenmähern mit hoher Drehzahl rotieren die Messer entsprechend schnell. Diese Geräte schneiden besonders präzise. Von der Drehzahl abgesehen, spielt die Art des Rasenmähers gar keine so große Rolle. Viel wichtiger: Stumpfe Messer schneiden nicht mehr sauber und verursachen ausgefranste Grashalme. Tipp: Einmal jährlich die Messer von einer Fachfirma nachschleifen lassen oder austauschen.

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