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24. May 2018 Comments Off on 5 Tipps zum Gewächshaus Views: 726 Ratgeber

5 Tipps zum Gewächshaus

Da ein Gewächshaus viele Vorteile für den Gärtner bietet, ist es kein Wunder, dass in immer mehr Gärten die kleinen Glashäuser zu finden sind. Aber ganz ohne Erfahrung geht auch das Gärtnern hier nicht vonstatten.

Ein Gewächshaus bietet viele Vorteile, dennoch gedeihen darin die Pflanzen nicht ohne Pflege. Bild: fotolia

Ein Gewächshaus bietet viele Vorteile, dennoch gedeihen darin die Pflanzen nicht ohne Pflege. Bild: fotolia


Was sollte man beim Gärtnern im Gewächshaus bedenken?

Auch für das Gewächshaus benötigt man einige Erfahrung im Umgang mit den Pflanzen. Obwohl es für viele Pflanzen gerade bei der Anzucht viele Vorteile bringt, kann man diese nur nutzen wenn man einige Regeln beherrscht. Auch in dem kleinen Glashaus gilt es, die Pflanzen regelmäßig zu wässern. Gerade hier muss man ein besonderes Augenmerk auf den Wasserbedarf der Pflanzen haben, da sie ja nicht beregnet werden. Für Pflanzen die Ranken entwickeln muss eine Rankhilfe gebaut werden, das gilt vor allen Dingen für Tomaten und Melonen.

Gärtnern im Gewächshaus bedeutet also nicht weniger Arbeit als im Garten, hat aber den Vorteil, dass man mit dem Vorziehen der Pflanzen früher beginnen kann. Aber auch hierbei muss man bedenken, dass man die jungen Pflanzen nicht zu früh in das Freiland setzt.

Welche Risiken birgt das Gewächshaus im Sommer für die Pflanzen?

Gewächshäuser sind meistens voll verglast. Dass Glas sich durch Sonne stark aufheizt und diese Wärme an das Innere des Raumes abgibt, ist kein Geheimnis. Allerdings sollte man beim Gärtnern diese Tatsache nicht aus den Augen verlieren. Das Gewächshaus sollte die Möglichkeit bieten, dass man während starker Sonneneinstrahlung die Scheiben verdunkeln kann. So wird verhindert, dass die Pflanzen verbrennen. Auch bei der Bewässerung sollte man darauf achten, dass man nur dann gießt wenn keine direkte Sonneneinstrahlung auf das Glashaus wirkt. Auch das könnte zu Verbrennungen an den Pflanzen führen.

Welche Krankheiten und Schädlinge können sich ausbreiten?

Auch ein Gewächshaus schützt die Pflanzen nicht vor Krankheiten und Schädlingen. Im Gegenteil: Durch die feuchtwarme Luft im Inneren fühlen sich einige lästige Schädlinge sehr wohl. Gerade Blattläuse, Spinnmilben und Wollläuse finden sich gern in der feuchtwarmen Luft ein. Auch Pilzerkrankungen wie Grauschimmel kommen häufiger vor. Aus diesem Grund sollte man die Pflanzen regelmäßig auf Anzeichen für einen Befall kontrollieren. Findet man Anzeichen für einen Befall muss die Pflanze entsprechend behandelt werden.

Welche Rolle spielt die Feuchtigkeit?

Die Luftfeuchtigkeit ist beim Gärtnern eine ganz wichtige Komponente damit die Pflanzen hier gut gedeihen können. Allerdings ist das richtige Maß an Feuchtigkeit nicht ganz einfach zu finden.

Ist die Luft zu trocken, kann man Abhilfe schaffen, indem man einfach ein paar Schalen mit Wasser aufstellt, dadurch wird die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus erhöht. Herrscht eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, sollte man im Sommer die Fenster offen lassen oder die Belüftung öffnen. Auf diese Weise sorgt man für eine Kühlung im Gewächshaus und verhindert so, dass die Pflanzen im Sommer versengen können.

Was muss man bei der Reinigung des Gewächshauses beachten?

Gärtnern im Gewächshaus bedeutet nicht nur Pflanzen ziehen sondern beinhaltet auch die Aufgabe der Reinigung. Dazu gehört auch das Reinigen der Glasscheiben. Diese sollten regelmäßig geputzt werden, damit sie genügend Sonnenlicht in das Innere des Gewächshauses lassen.

Aber nicht nur die Scheiben müssen gereinigt werden. Gerade im Frühjahr vor der Aussaat sollte von Grund auf gereinigt werden. So geht man sicher, dass Krankheiten und Schädlinge, die den Winter überdauert haben, vernichtet werden. Gut ist es, wenn man im Inneren alles gründlich reinigt und desinfiziert. Auf diese Weise hält man das Risiko einer Erkrankung oder eines Schädlingsbefalles recht klein.

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