MENU

Den Garten aus dem Winterschlaf holen

Kräutergarten

15 Tipps zum Kräutergarten

16. March 2018 Comments Off on 11 Tipps zum Bauerngarten Views: 2687 Gartenideen

11 Tipps zum Bauerngarten

Der Bauerngarten hat eine sehr lange Tradition, die bis auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgeht. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um einen Garten, in dem Blühpflanzen, Kräuter und Gemüse gedeihen. Er ist auf keinen Fall mit einem künstlich stilisierten Garten zu vergleichen. Hier hat man eher das Gefühl in einer kleinen Wildnis zu stehen.

Ein Bauerngarten ist Lebensfreude pur. Bild: fotolia

Ein Bauerngarten ist Lebensfreude pur. Bild: fotolia


Pflanzenvielfalt macht diesen Garten zu etwas ganz besonderem

Im Bauerngarten findet der Betrachter eine Vielzahl von blühenden Pflanzen, die einträchtig neben wohlriechenden Kräutern wachsen. Viele Gemüse- und Obstsorten haben in diesem Garten ihren festen Platz. Daher spricht der Fachmann auch von einem sogenannten Selbstversorgergarten. Das Außergewöhnliche an diesem Gartentyp ist, das man keine sorgfältig abgesteckten Beete vorfindet. Nutz- und Zierpflanzen sind miteinander vereint. Genau dieses Prinzip gibt diesem Gartentyp ein besonderes Flair.

Keine Abtrennung zwischen Nutz- und Ziergarten

In einem Bauerngarten gibt es keine klare Trennung zwischen dem Nutz- und dem Ziergarten. Anders wie man es von Gartenanlagen kennt, in denen der Nutzgarten meistens aus dem Blickfeld gerückt wird und nur der Ziergarten für jedermann sichtbar ist, bietet der Bauerngarten ein fließendes Übergangsbild. Hier wachsen die Zierpflanzen inmitten der Kräuterbeete. Obst und Gemüse teilen sich die Flächen miteinander. Für den Laien mag dieser Garten, auf den ersten Blick ungepflegt, schon fast wie ein kleiner Urwald erscheinen. Seinen wirklichen Charme zeigt der Garten nur auf den zweiten Blick, wenn der Betrachter auf die Vielfalt der Natur aufmerksam wird. Diese Gartenform zeigt, dass man nicht immer alles in einer gewissen Norm halten muss, sondern dass die Natur wunderschön sein kann.

Zum Bauerngarten passt, was gefällt. Bild: fotolia

Zum Bauerngarten passt, was gefällt. Bild: fotolia

Ein Stück Landleben mitten in der Großstadt 

Ein kleiner Bauerngarten zaubert ein kleines Stück Landleben auch in die Großstadt. Eine solche Gartenanlage ist nicht nur für die Selbstversorgung ein großer Vorteil. Sondern bietet auch eine Oase zur Erholung und Entspannung. In einem Bauerngarten kann man sich erholen und die pure Natur genießen.

Wie plant man den Bauerngarten?

Bevor man einen Bauerngarten anlegt, sollte man natürlich ein wenig planen. Das fängt damit an, welches Gesicht der Garten haben soll, wenn er fertig angelegt ist. Der Bauerngarten soll einen harmonischen Ort bieten, an dem man sich zur Entspannung zurückziehen kann. Genau dieser Aspekt sollte in die Planung einfließen.

Auch Gemüse darf im Bauerngarten nicht fehlen. Bild: fotolia

Auch Gemüse darf im Bauerngarten nicht fehlen. Bild: fotolia

Nicht jeder Garten ist ein Bauerngarten

Ein Bauerngarten zeichnet sich durch ganz bestimmte Elemente aus. Die Anlage des Gartens spielt hier eine genauso große Rolle wie auch die Bepflanzung. Da in einem Bauerngarten die einzelnen Pflanzen nicht auf getrennte Beete gesetzt werden, sollte bei der Planung schon im Vorfeld überlegt werden, wie man den Garten anlegen möchte. Auch die Wege sollten schon in die Planung mit einfließen. Wer seinen Bauerngarten authentisch gestalten möchte, sollte im Vorfeld einige Ratschläge einholen, um einen schönen Garten gestalten zu können.

Typische Elemente für den Bauerngarten

Ganz typisch für einen Bauerngarten, sind zum Beispiel das Wegkreuz und die Umzäunung. Diese sollte aus Holz bestehen, das eine solche Umzäunung dem Garten etwas Ursprüngliches vermittelt. Rosenbögen, Buchsbaumhecken, sind ebenfalls Elemente, die man in seinem Garten unterbringen sollte. Hat man das alles bedacht, kann man in die eigentliche Planung gehen. Natürlich spielt die Größe des Gartens eine erhebliche Rolle, wo und wie man ihn am günstigsten anlegt.

Alte Accessoirs werten den Bauerngarten auf. Bild: fotolia

Alte Accessoirs werten den Bauerngarten auf. Bild: fotolia

Die Auswahl der Bepflanzung

Gerade in einem Bauerngarten sollte man viel Wert auf die Planung der Bepflanzung legen. Nutzpflanzen und Zierpflanzen sollten hier reichlich vorhanden sein. Da der Bauerngarten ein sogenannter Selbstversorgergarten ist, sollten Kräuter, Gemüse und Obst hier einen festen Platz einnehmen. Aber auch die Zierpflanzen gehören zur Optik dazu und sollten einen festen Platz in diesem Garten finden. Bei der Planung sollte man sich wirklich Zeit nehmen, damit das Endergebnis dann zufriedenstellend ist, und man einen wirklichen Rückzugsort erhält. Hat man sorgfältig geplant, wird der Garten zur Freude.

Ein Hochbeet ist in vielen Bauerngärten zu finden. Bild: fotolia

Ein Hochbeet ist in vielen Bauerngärten zu finden. Bild: fotolia

Wie legt man den Garten an und wie gestaltet man ihn?

Ganz entscheidend für das Anlegen ist die Lage. Einen Bauerngarten sollte man immer in südlicher Ausrichtung anlegen, da viele Pflanzen die Sonne benötigen, um ihr Wachstum voll entfalten zu können. Ist der ideale Platz gefunden, ist der nächste Schritt, die Einfriedung, eine wichtige Entscheidung. Es sollte auf jeden Fall etwas Natürliches für die Einzäunung verwendet werden. Draht und Kunststoff haben hier nichts zu suchen.

Geeignetes Material für die Einfriedung

Holzzäune oder auch Flechtzäune aus Weidenruten bieten einen wunderschönen Blickfang. Aber auch Steinmauern oder Hecken eigenen sich hervorragend zur Einfriedung. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Materialen die verwendet werden, sich in die Natur einfügen und ein stimmiges Bild ergeben.

Auch der Hauseingang kann perfekt in den Look eines Bauerngartens verwandelt werden. Bild: fotolia

Auch der Hauseingang kann perfekt in den Look eines Bauerngartens verwandelt werden. Bild: fotolia

Das Anlegen des Gartens beginnt mit den Wegen

Natürlich braucht auch ein Garten Wege. Typisch für einen Bauerngarten ist ein Kreuzweg, der an den Seiten mit Pflanzen eingefriedet wird. Dafür eignet sich der Buchsbaum sehr gut. Durch die Einfassung der Wege werden gleichzeitig die Beete begrenzt, und eine Überwucherung der Wege wird verhindert.  Durch den Kreuzweg erhält der Garten eine quadratische Einteilung der einzelnen Beete. Die Wege sollten nicht versiegelt werden, sondern es solle ein offener Weg sein. Kies, Rindenmulch oder auch Rasen eignen sich hervorragend für die Wege. Die Wege haben den Vorteil, dass sie dem Garten optisch ein schönes Aussehen geben, aber zusätzlich ermöglichen sie dem Gartenbesitzer eine gewisse Ordnung in den Beeten zu schaffen.

Bei der Deko kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Bild: fotolia

Bei der Deko kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Bild: fotolia1616

Die Bepflanzung der Beete

Ist die Grundanlage der Beete fertig, kann man sie bepflanzen. Die Einteilung, die durch den Kreuzweg entstanden ist, ermöglicht eine gewisse Ordnung bei der Bepflanzung, so dass man die einzelnen Beete je nach der Fruchtfolge der Pflanzen einteilen kann. So ist eine gute Übersicht über den Bauerngarten gegeben. Das vermeintliche Chaos erhält ein gewisses Maß an Ordnung, dass die Pflege des Gartens erheblich erleichtert. So hat man vom Frühjahr bis zum Herbst viel Freude an seinem Garten.

Tags: , ,

Comments are closed.

×